Kleiner Münsterländer

Der Kleine Münsterländer ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse, welcher der kleinste Vertreter der deutschen Vorstehhunderassen ist.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er von Edmund Löns als Rasse etabliert, auf dem der 1936 festgelegte Standard und die alternative Bezeichnung „Heidewachtel“ zurückgehen.

Der Kleine Münsterländer ist zur Zeit vor allen Frankreich, Schweden und Norwegen verbreitet, wo man sie überwiegend zur Jagd einsetzt.

Diese Rasse ist ein intelligenter und temperamentvoller Hund. Er ist ein sehr
aufmerksamer, menschenfreundliches Tier, sehr folgsam und besitzt eine
sehr gute soziale Bindung zu seinem Hundeführer. Er liebt viel Bewegung,
hat einen sehr ausgeprägten Beutetrieb und fühlt sich im ländlichen Lebensraum wohler als in der Stadt.
Der Kleine Münsterländer kann in den unterschiedlichsten Geländeformen jagen, eignet sich als Vorstehhund ebenso wie um Apportieren und für die Wasserjagd.

Er hat dichtes, mittellanges, glattes bis leicht gewelltes, fest anliegendes Haar.
Außerdem ist er kleiner und leichter als der Große Münsterländer.
Vorderläufe mit „Federn“ (längere Haare), obere Hälfte der Hinterläufe
„behost“ (längere Haare), flach getragene Rute mit langer Fahne in braun-weiß und Braunschimmel.
Die Grundfarbe des Fells ist Weiß oder Schimmel mit braunen Tupfen oder Platten oder braunem Mantel. Blesse und lohfarbene Anzeichen an Fang und Auge sind gestattet. Der Nasenrücken ist gerade oder leicht konkav, die Lefzen sind gut schließend und fest anliegend.

Widerristhöhe: Rüde ca. 54 cm, Hündinnen ca. 52 cm
Gewicht: 18 – 25 Kg
Alter: ca. 14 Jahre
Ursprung: Deutschland
Heute: Jagt- und Begleithund
Früher: Stöber-, Vorsteh- u. Apportierhund
 

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